FC Geschlechter Gleichheit: St. Pauli-Spirit trifft SDG 5
Ein alter Bilderrahmen, vielleicht vom Flohmarkt oder aus Omas Wohnung, wird zur Bühne für ein neues Statement: „FC Geschlechter Gleichheit“. Statt ein neues Poster zu kaufen, wird ein vorhandener Rahmen upgecycelt – das Glas bleibt, der Rahmen erzählt seine Geschichte weiter, aber das Bild darin wird komplett neu gedacht: ein Design, das die braun-weiße Ästhetik des FC St. Pauli mit Symbolen für Geschlechtergerechtigkeit und dem Sustainable Development Goal 5 (Geschlechtergleichheit) verbindet.
Klare Kante gegen Sexismus
Der FC St. Pauli hat gemeinsam mit der Organisation Pinkstinks ein klares Regelwerk gegen Sexismus in der Stadionkommunikation entwickelt. Werbung, die Menschen als sexuelle Objekte darstellt oder ihnen starre Geschlechterrollen zuschreibt, soll im Millerntor-Stadion keinen Platz haben. Damit sendet der Verein ein deutliches Signal: Fußball und Fan-Kultur sollen Orte sein, an denen sich alle Menschen respektiert fühlen – unabhängig von Geschlecht oder Geschlechtsidentität.
Frauen- und Mädchenfußball im Fokus
Zur Förderung von Geschlechtergleichheit gehört auch, dass Frauen- und Mädchenfußball sichtbar und ernst genommen wird. Beim FC St. Pauli ist der Frauenfußball fest im Verein verankert; das Frauenteam spielt in der Regionalliga Nord und steht für ein selbstbewusstes, eigenständiges Verständnis von Fußball jenseits klassischer Männerdominanz. In Kooperationen, Touren und Aktionen – etwa Kampagnen unter dem Motto „Football has no gender“ – wird gezielt auf Gleichberechtigung im Fußball aufmerksam gemacht und die Rolle von Frauen im Profisport gestärkt.
Awareness und sichere Räume im Stadion
Rund um das Millerntor sorgt ein ausgebautes Awareness-Konzept dafür, dass Diskriminierung – darunter Sexismus und sexualisierte Grenzverletzungen – nicht einfach hingenommen wird. Fan-initiierte Gruppen wie der AK Awareness sowie das vereinsseitige Awareness-Team „Paulin“ sind an Spieltagen vor Ort ansprechbar, unterstützen Betroffene, vermitteln Rückzugsräume und setzen auf Sensibilisierung. Die starke Fankultur von St. Pauli, die sich klar gegen Sexismus, Rassismus und Homophobie positioniert, bildet dafür den Rückhalt.
Ein Bilderrahmen wird zum Statement
Das Upcycling-Design lässt sich mit einfachen Mitteln umsetzen. Am Bildschirm habe ich ein Logo gestaltet, welches das Look und Feel des St.Pauli logos aufgreift. Ein Wimpel im Stil eines Kulttrikots rundet das Design ab. Anschließend das Deisg ausdrucken und in einen Bilderrahmen einpassen.
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